• 14 lipca 2012
    • 21:15

  • Im Rahmen der 12. Tschechischen Filmwoche

    DER WIRTSCHAFTSPRÜFER UND FAMILIENVATER LIBOR WAR AN UNLAUTEREN PRAKTIKEN BETEILIGT UND VERSUCHT SICH SEINER DROHENDEN FESTNAHME DURCH FLUCHT ZU ENTZIEHEN. EIN FILM ÜBER DIE VERANTWORTUNG FÜR UNSERE TATEN, DER WIR NICHT ENTKOMMEN.

    Als Vorfilm: Sen žebrákův/ Der Traum des Bettlers (CZ: 2007, 3 Min.,
    R: Martin Krkošek)

    CZ: 2011, 90 Min.,OmeU, R: RobertSedláček,
    D: Igor Chmela, Jiří Vyorálek, Simona Babčáková, Eva Vrbková, [
    Jan Budař]

    Der Wirtschaftsprüfer und Familienvater war an unlauteren Praktiken beteiligt und versucht sich seiner drohenden Festnahme durch Flucht zu entziehen. Allerdings tarnt er diese Flucht als Familienurlaub, von der seine nichtsahnende Frau nichts erfahren darf. Die Polizei ist der Familie schon bald auf den Fersen und so beginnt ein Familiendrama.

    „Ich wollte eine Satire über das tschechische Kleinbürgertum und familiäre Bequemlichkeit schreiben, aber im Laufe des Jahres kamen die globale Finanzkrise und die Diskussionen über Verantwortung von Managern am Zustand der Welt hinzu… und so wurde ein echtes Familiendrama daraus,“ kommentierte Robert Sedláček seinen neuesten Film.

    Der Regisseur und Drehbuchautor Robert Sedláček (1973) hat an der FAMU in Prag Dokumentarfilm studiert. Für das Drehbuch zum Film „Regeln des Lügens“ (2006) erhielt er die Auszeichnung „Tschechischer Löwe“. Des Weiteren widmete er sich politischen Dokumentarfilmen. Im Jahre 2007 drehte er für das tschechische Fernsehen den Dokumentarfilm Miloš Zeman – Nachruf auf einen Politiker und die Feier des Hochlands. Der Film „Familienglück“ erhielte den Preis der tschechischen Filmkritik in den Kategorien: Bester Film, beste Regie, beste Drehbuch und beste weibliche Darstellerin (Simona Babčáková).

    Veranstalter:

    Tschechisches Zentrum München, Münchner Volkshochschule, Ahoj Nachbarn e.V.
    in Zusammenarbeit mit dem Arena Filmtheater, Anifest
Hans-Sachs-Str. 7, 80469 München, Bayern